Der Fährtensucher – Teil III: Besinnung

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DER FÄHRTENSUCHER

Versuch einer Annäherung an Altes und Neues

⇒ Teil I   ⇒ Teil II


Besinnung


She was frightened of the tunnel – she had not seen it since her last child was born. It curved – but not quite as she remembered; it was brilliant – but not quite as brilliant as a lecturer had suggested. Vashti was seized with the terrors of direct experience. She shrank back into the room, and the wall closed up again.“


Mit Schilderungen wie dieser verlieh Edward Morgan Foster zu Beginn des 20. Jahrhunderts einer bestürzenden Vision Ausdruck, welche den Menschen einer entfernten Zukunft als unter die Oberfläche der Erde zurückgezogenes Wesen darstellt; völlig in sich selbst verschlossen, durch den Automatismus der unsichtbaren und allmächtigen „Machine“ am Leben erhalten und abgetrennt von jeder unmittelbaren Erfahrung.1 Seine Kommunikation erschöpft sich im ritualisierten Austausch von „ideas“ und „lectures“, übertragen durch das Netzwerk der Maschine und in Bilder und Töne abgefasst, welche gerade genügen „for all practical purposes“, doch keinen nuancierten Austausch von Emotion zulassen:


Something ‘good enough’ had long since been accepted by our race.“


Zur grausamsten und bedrohlichsten Erfahrung wird für Fosters Protagonistin Vashti somit die unliebsame Reise in einem Luftschiff, gemeinsam mit anderen Menschen, und die damit einhergehenden Sinneseindrücken der titanischen Natur, welche unberührt von menschlicher Hand weiterhin das Antlitz der Erdoberfläche ziert. Der Anblick der Morgenröte wird so zum krampfhaften Schrecken, die menschliche Berührung zur widerwärtigen Geste und selbst ein fallengelassenes Buch ruft nichts als Bestürzung und Verwirrung hervor.


She repeated, ‘No ideas here,’ and hid Greece behind a metal blind.“


Mensch von Sinnen

In dem gnadenlosen Jahrhundert, das seit der Abfassung dieser weitsichtigen Erzählung vergangen ist, sind wir der Vision jenes letzten Menschen ein gehöriges Stück näher gekommen. Unzählige Beispiele könnten an dieser Stelle genannt werden, um zu verdeutlichen, wie der mittelbare und verzerrte Austausch von Information unser Leben bestimmt und dabei die Technik längst selbst zum titanisches Wesen geworden ist, das unsichtbar und allumfassend in unseren Lebensformen wirkt. Doch die Angst vor der unmittelbaren Erfahrung und die Flucht in Abstraktion, Verzerrung, Rationalisierung und Kausalität stellen so tiefgreifende pathologische Erscheinungen des europäischen Nihilismus dar, dass man ihren Wesensgehalt nicht erst in ihren modernsten Formen zwischen „Internet“ und „Smartphone“ suchen muss. Wir wollen uns deshalb nicht mit einer trivialen Kritik der Symptome abfinden und unsererseits zur Flucht antreten, sondern stattdessen nachspüren, wie wir dem unbarmherzigen Zugriff jener Abstraktion eine innere Haltung entgegensetzen können, die uns dem spirituellen Empfinden, das wir hier suchen, näher bringen kann.

Am Anfang dieser Überlegungen steht eine Erkenntnis, die in ihrer Tragweite so grausam wie befreiend sein kann. Verfolgen wir nämlich die Symptome der Abstraktion und Flucht vor der unmittelbaren Erfahrung stets weiter zurück, so müssen wir letztlich bei einer der Grundfesten des menschlichen Denkens schlechthin angekommen sein – der Sprache. Allein durch das Wort nämlich vermag der Mensch sein sinnliches Empfinden zum geistigen Prozess zu verdichten. Er benennt die Erfahrungen, setzt sie zu einander in Verbindung und zieht aus ihnen Schlussfolgerungen, welche sein Handeln bestimmen und sein weiteres Empfinden prägen. In diesem Moment des Benennens liegt jedoch bereits die erste, unvermeidbare Form der Abstraktion und umso komplexer die Zusammenhänge werden, welche der menschliche Geist erschließt, desto mehr muss er sich durch das Wort von den ursprünglichen Sinneserfahrungen entfernen – so weit bis sich jenes gänzlich verselbstständigt hat. Yukio Mishima beschreibt diese grundlegende Ambivalenz der Sprache äußerst gewandt und mit gewohnt japanischer Eigenwilligkeit, wenn er sie mit Termiten vergleicht, die beständig am glatten Holzstamm der Wirklichkeit nagen, und dabei betont, dass der korrosiven Kraft der Worte auch die Gefahr ihrer eigenen Zersetzung innewohnt.2 Aus dieser und ähnlicher Erkenntnis ist auch die scheinbar widersprüchliche Sprachskepsis so vieler Dichter und Denker deutscher Sprache im aufkeimenden 20. Jahrhundert zu erklären.

Die Tücken der Sprache

Nun ist die Sprache jedoch so eng mit dem Menschen verbunden wie sein aufrechter Gang und bleibt auch bis heute eines der wunderbarsten Werkzeuge unserer Art, gepflegt, gehütet und verfeinert durch die Kunst. Der Nihilismus ist keine notwendige Begleiterscheinung der Sprache! Sein zäher Quell entspringt anderswo und er hat das Wort zwar als seine schärfste Waffe gewählt, doch nichts hält uns auf, ihm dieses Schwert wieder zu entreißen oder zumindest eine gleichsam brennende Klinge zu schmieden. Zu ihren wahrhaft zersetzenden und destruktiven Möglichkeiten, wie wir sie heute wahrnehmen, haben der Sprache wohl erst die modernen Naturwissenschaften verholfen. Durch diese wurde spätestens seit der Zeit der Aufklärung das Wort in seiner erklärenden, rationalisierenden und damit abstrahierenden Funktion zur neuen Gottheit erhoben. Ähnliches beobachten wir bereits bei den alten Atomisten oder Sophisten. Die Beschreibung der Natur dient in diesen Systemen nicht mehr ihrem Lob oder Verehrung, sondern will sie „erklären“, d.h. dem menschlichen Geist unterordnen, indem ihr Wesen durch Worte reduziert, abstrahiert und funktionalisiert wird. An die Stelle der direkten Erfahrung treten Formeln und Phrasen, die karge Kausalität aufzeigen wollen und sich dabei immer weiter von ihrem Bezugsobjekt entfernen, um schließlich eigene abstrakte Welten zu bilden, welche nur noch im Reich der Worte und Gedanken Platz finden – die Er-klärung wird zur Ver-klärung. Von diesem Ausgangspunkt trat die verzerrende Sprache ihren Siegeszug an, der sie bis in die Gefilde des Politischen führte und im Orwellschen „Newspeak“ der großen Ideologien des 19. und 20. Jahrhunderts seinen Gipfel findet.

Es soll noch einmal betont werden, dass diese Entwicklung keinesfalls eine zwingende war oder ist. Das Erkennen und Erforschen der Natur begünstigt die Entfremdung von der direkten Erfahrung zwar erheblich, schließt diese jedoch keinesfalls aus und keine von beiden muss notwendigerweise die andere ersetzen oder verdrängen. Das Interesse an der Naturwissenschaft kann zusammentreffen mit einem durchdringenden Gespür für die unaussprechlichen Beziehungen von Mensch und Kosmos, wie wir es z.B. am Leben und Werk von Howard Phillips Lovecraft beobachten können.3 Aus guten Gründen konnten auch die theoretischen Erkenntnisse der Atomisten nicht verhindern, dass weiterhin die vom unmittelbar Menschlichen und Göttlichen strotzenden Epen Homers das geistigen Fundament des Abendlandes bilden sollten. Deren Grundlage nämlich musste ein tiefes Gefühl des Eingebettetseins in die natürliche Welt sein: eine profunde Wertschätzung und Verehrung des Lebens und Sterbens in all seinen Formen, ein Ergriffensein von Schönheit und Erhabenheit der Natur und des Menschen und schließlich die Bereitschaft, sich selbst als Teil dieser gewaltigen Ordnung zu begreifen. Eine solche innere Haltung geht jeder Abstraktion voraus und erhebt sich über diese, wo sie ehrlich empfunden wird.

Widerstand gegen die Abstraktion

Unser Glaube ist letztlich nichts geringeres als dieses Vertrauen in die elementare Ebene der Wahrnehmung.4 Er stellt damit ein unverzichtbares Gegengewicht zur abstrakt funktionalisierenden Anschauung der Natur dar, indem er sich ganz dem menschlichen Empfinden in seiner reinen Form verschreibt und diesem durch kunstvolle Worte, Bilder und Verhaltensformen Ausdruck verleiht: Das Licht des Tages wird durch ihn zum Spender von Macht und Leben, die Schwärze der Nacht zur Heimstätte des Grauenvollen und Bedrohlichen, die Liebe zwischen Mann und Frau zur göttlichen Schöpfungskraft. Mag man auch mithilfe des Wortes die Sonne zum Schmelztiegel kausal atomistischer Prozesse reduzieren, die Nacht zur optischen Täuschung des menschlichen Auges und die Liebe zur Summe hormoneller Reaktionen – dort wo der Glaube diesen Begrifflichkeiten zuvor kommt, sind sie nicht mehr als handliche Ergänzungen und können mit Leichtigkeit auf ihren sekundären Platz verwiesen werden.

Wo der menschliche Geist jedoch durch das Wort seinem Empfinden zu stark entfremdet ist, dort greift schließlich die Technik als zweiter großer Vollstrecker der Verzerrung ein und vollzieht die drakonischen Urteile, welche die Sprache der Abstraktion über Natur und Mensch fällt. Erst hier wird das Werkzeug, das dem Menschen zu Dienst verpflichtete und durch ihn beherrschte Ding, zur Maschine, die den Menschen gleichsam ihren mechanischen Gesetzen unterwirft. Es ist kein Zeugnis von Größe, dass der große Teil der technischen „Errungenschaften“, mit welchen sich die post-moderne Welt brüstet, vorrangig der Gemütlichkeit und Unterhaltung dient, wie Forster es bereits vorhersah. Gleichwohl und entgegen verbreiteter Missverständnisse ist aber auch der Siegeszug der Technik weder eine historische Notwendigkeit, noch ist ihr Triumph über den Menschen schlichtweg vorprogrammiert, wie es manche Autoren der Science-Fiction zuweilen vermuten lassen.5 Auch die Maschine bleibt letztlich menschliche Schöpfung und kann von uns (noch) in ihre Schranken verwiesen werden, wenn wir ihr als Gegengewicht eine durchdringende Haltung entgegen setzen, die den Menschen in seiner Beziehung zur Natur als Schöpfer und Herrn der Begriffe preist. Forster lässt als Vertreter und Neuentdecker dieser Haltung Vashtis Sohn Kuno sprechen:


Man’s feet are the measure for distance, his hands are the measure for ownership, his body is the measure for all that is loveable and desirable and strong.“


Sinn(e) neu erschaffen

Was haben wir also heute dem umfassenden Zugriff der Entfremdung entgegen zu setzen? Wie können wir noch als Einzelne jenes empfindliche Gleichgewicht wiederherstellen und Kraft aus einer unmittelbaren Beziehung zum Sein schöpfen? Eine Antwort auf diese Fragen finden wir möglicherweise in einem Begriff, der insbesondere zur Weihnachtszeit immer wieder beschworen wird, von dem aber kaum mehr als ein leeres Wortgehäuse übriggeblieben ist – der Besinnlichkeit. Darunter wird heute (wenn überhaupt) nur mehr eine Form der „Nachdenklichkeit“ verstanden, oft verbunden mit dem Rückzug ins Private während der Vorweihnachtszeit. Führen wir dieses Wort jedoch zu seiner Wurzel zurück, offenbaren sich tiefere Schichten seiner Bedeutung: Die Tätigkeit des „Besinnens“ meint eine Konzentration der Sinne auf ein bestimmtes, meist innerliches Objekt, z.B. eine Erinnerung. Wir kennen zudem den Zustand der „Besinnung“, ein wahrhaftiges Bei-Sinnen-Sein, in welchem der Geist wach und sein Empfinden eins mit der sinnlichen Wahrnehmung ist. Das Bewusstsein wird buchstäblich „mit-Sinnen-versehen“. In der Besinnlichkeit suchen wir also die Nähe zu den Eindrücken in ihrer primären Erscheinung, unbefleckt von verklärenden Worten und dadurch uneingeschränkt in ihrer Wirkungskraft. Durch die aktive Tat der Besinnung lernen wir das Vertrauen in die unmittelbare Erfahrung und damit ein ehrliches und höchstpersönliches Verhältnis zur Natur und uns selbst.

Tatsächlich sind die praktischen Übungen des Besinnens auch heute noch überaus zahlreich, jedoch werden sie zumeist durch Automatismus und Zweckgebundenheit des Alltags in den Raum von Luxus und „Freizeit“ verschoben und stellen damit keinen notwendigen Bestandteil der lebendigen Erfahrungen mehr dar. Das soll uns jedoch nicht daran hindern, ihnen erneut einen angemessenen Platz im Gefüge der Wahrnehmung zuzugestehen. Ein wichtiges Beispiel für eine solche besinnende Handlung ist mit Sicherheit der Genuss von Musik. Kein System von Sprache ist wirklich geeignet, die unzähligen feinen Regungen zu beschreiben, welche durch ihre Klänge in uns erweckt werden. Der bloße Akt des Zuhörens, ein Moment der Passivität und Konzentration, kann schon tiefste Schichten der Seele in Schwingung versetzen und von apollinischer Erhebung bis zu dionysischem Rausch nahezu jede Art von Empfinden hervorrufen. Damit birgt die Musik naturgemäß auch eine überaus persönliche Erfahrung. Sie bildet daher verdientermaßen bis heute eine Grundkonstante der menschlichen Ausdrucksformen und ist der Verklärung durch Wort und Technik in weiten Teilen entzogen. Nicht ohne Grund ist die Geschichte der Musik deshalb eng mit Ritus und Kult verbunden und kaum eine spirituelle Tradition hat sich nicht ihrer faszinierenden Wirkungen bedient.

Klang, Kraft und Seele

Wo Musik erklingt, dort darf auch Gesang nicht fehlen. Und wo Gesang ist, dort ist auch Poesie. In vorschriftlichen Zeiten waren Lyrik und Musik nicht zu trennen, wie wir es noch bis ins Mittelalter am Handwerk der nordischen Skalden erkennen können. Und auch nach ihrer Trennung blieb die Dichtung der Musik in vielen Dingen wesensverwandt. Der Dichter spricht ebenfalls unmittelbar zu den tiefen Reichen der Seele, wenn er denn verstanden wird. Sein Instrument sind dabei Worte anstatt Klänge. Seine Sprache ist das Gegenstück zur Zunge der sekundären Erläuterungen – sie ist Reizmittel für den Geist, der durch eigene Anstrengung ihre Bilder entschlüsseln und ihre Fügung mit Sinn versehen muss, und birgt damit selbst elementare Erfahrung. Ihre Worte sind Mittler und erheben keinen Anspruch auf universelle Geltung. Zuweilen kommen sich Wort und Klang sogar wieder so nahe, dass die Sprache selbst zur musikalischen Form wird, wie es beispielsweise Edgar Allan Poe mit Stücken wie The Bells oder Ulalume gelungen ist. Auch die Dichtung kann uns einen direkten und persönlichen Zugang zu den Phänomenen ermöglichen und ist damit ein Moment der Besinnlichkeit.

Doch nicht nur der von Erklärungen verklärte Geist hungert nach Leben – vor allem der immer stärker im Geistigen gelöste Körper lechzt nach Bewährung. Seine Linderung liegt im Schmerzen. Durch die Anstrengung, gezielte Entbehrung und stetige Herausforderung des Leibes findet der Mensch seine Grenzen im direkten Erleben und lernt auch auf diese Weise den Bezug zum Dasein auf unmittelbare Weise. In einem Moment völliger Konzentration und umfassender Anspannung der Muskulatur zu einem dynamischen Zweck ist der trügerische Dualismus von Körper und Geist für wertvolle Sekunden aufgehoben und das Individuum dem Zustand des Ungesonderten ein kleines Stück näher gerückt. Solche Momente der leiblichen Besinnung finden wir in den zahlreichen Formen der körperlichen Ertüchtigungen; zumindest in jenen, die zu mehr als bloßer Geselligkeit und Verspieltheit dienen. Die scheinbare „Zwecklosigkeit“ körperlicher Anstrengung im post-modernen Alltag ist dabei ihr größter Vorzug – sie ist unvermittelte Erfahrung in reinster Form und trägt ihren Wert in sich selbst.6


In the dawn of the world our weakly must be exposed on Mount Taygetus, in its twilight our strong will suffer euthanasia, that the Machine may progress eternally.“


Schließlich wollen wir auch an dieser Stelle wieder den Weg zurück zum Ursprung finden und als Fährtensucher dazu den Pfad in die natürliche Welt einschlagen. Gewähren wir den von Beton, Stadtluft und Strahlung abgenutzten Sinnen verdiente Erholung und erneuern so ihre Lebenskraft und Schärfe: Der Duft von feuchtem Laub, das Rauschen des Unterholzes, die sanfte Berührung eines Stroms und der Ausblick vom Gipfel eines Berges sind der Urstoff, der sich durch Äonen erst zu menschlichem Denken verdichtete. Sie sind jedem Worte vorgelagert und waren uns stets vertraute Begleiter; gleichmütig und doch willens, uns jederzeit wieder in ihren Schoße aufzunehmen. Geben wir also, sooft es das staubige Tagesgeschäft zulässt, der Wanderlust nach, dem selben Streben, das so viele bewegte Geister vor uns hinauszog in die Wälder, Gaue, Täler und Gebirge, um dort den ersten Dingen ein wenig näher zu sein, uns von ihrer unerschütterlichen Gegenwart zu überzeugen und das Ich im Bezug zu ihnen neu zu erfassen.7 Darin liegt unsere Bereitschaft zum Glauben – gewillt zu vertrauen in das unmittelbar Wirkliche und entschlossen zu werden, die wir sind.

⇒ Weiterlesen in Teil IV: Dankbarkeit


1 E. M. Forster, The Machine Stops, London 1909.

2 Mishima Yukio, Taiyo to Tetsu [Sonne und Stahl], Tokyo 1968.

3 Das wohl schönste Zeugnis dieser Dualität ist in seiner Erzählung The Silver Key zu finden.

4 Vgl. hierzu Adnote I.

5 Den interessanten Gegenentwurf einer fantastischen Welt, die das Grundproblem der Science-Fiction im Grunde bereits überkommen hat, bietet Frank Herberts Dune. Deren höchstes Gebot lautet: „Thou shalt not disfigure the soul!“

6 Auch hierzu sei auf Mishimas eindrückliche Schilderungen in Taiyo to Tetsu hingewiesen.

7 Kaum jemals wurde dieses Verlangen besser verbildlicht als durch Caspar David Friedrichs Wanderer über dem Nebelmeer.

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